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Ausbildung oder Studium?0

Jeder von uns wird früh oder später in den Genuss der Situation kommen, sich entscheiden zu müssen. Einfache und kleine Entscheidungen wie „Ausgehen oder Couchabend?“, „Duschen oder baden?“, oder „Was ziehe ich an?“ kommen in unserem Alltag sehr häufig vor. Jedoch besteht unser Leben ebenso aus größeren Entscheidungen, die uns Grundsteine für einen neuen Lebensabschnitt legen. Nach dem Schulabschluss stellt sich die Frage: Ausbildung oder Studium?

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Nun stehen wir vor der Wahl, wie unser Bildungsweg verläuft.  Jeder einzelne sollte die Entscheidung individuell treffen. Vor- und Nachteile abwägen.  Was sind die persönlichen Ziele und Wünsche für die Zukunft?

Ich habe mich bewusst für eine Ausbildung entschieden. Zahlreiche Fragen habe ich für mich  beantworten müssen, bis ich letztendlich meine Entscheidung traf. Gar nicht so einfach bei der Vielfalt an Studien- und Ausbildungsgängen. Viele Lehrer haben während des Abiturs immer wieder zu einem Studium appelliert. Doch wieso direkt nach dem Abitur? Macht das Sinn? Sicherlich, wenn feststeht, dass man ein erfolgreicher Rechtsanwalt werden möchte. Oder Arzt. Ein Studium ist hierfür unabdingbar. Für mich jedoch war die Frage nach dem „wo stehe ich in 10 Jahren“ schwierig zu beantworten. Woher sollte ich wissen, dass ein Studium der Erziehungswissenschaften oder der Informatik richtig für mich ist? Was passiert, wenn ich nach einem oder mehreren Semestern abbreche, weil mir der Inhalt des Studiums überhaupt nicht zusagt? Abbrechen war noch nie mein Ding. Mir war wichtig, dass ich vorerst einen Grundstein lege, auf den ich mich zurück berufen kann: eine erfolgreiche Ausbildung abschließen.  Ich möchte Berufserfahrung sammeln, klare Strukturen in meinem Leben haben. Lernen, wie eine Firma funktioniert und arbeitet. Mein theoretisches Wissen, das ich mir in der Berufsschule aneigne, möglichst schnell in der Praxis umsetzen, außerdem die vielfältigen Aufgabengebiete der Firma kennen lernen.

Campus DFS

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Zum Lotsen Schritt für Schritt10

Da ich nun langsam in das letzte Drittel meiner Ausbildung an der Akademie komme, dachte ich, wäre es mal wieder Zeit, für einen Artikel im Blog. Ihr kennt ja den Artikel von Marco, in dem er beschreibt, wie der Arbeitsplatz eines Centerlotsen im Center aussieht. Da lag für mich nahe, dass ich euch zeige, wie die Arbeitsplätze aussehen, an denen wir ausgebildet werden. Das Herzstück der Akademie – die Simulatoren.

Nochmal kurz zur Erinnerung. Unsere Ausbildung teilt sich in 3 Abschnitte auf. Den BASIC- Course, das Rating A und Rating B. Von Stufe zu Stufe steigert sich der praktische Teil am Simulator. War es im BASIC sehr selten, dass wir Simulation hatten, wurde es im Rating A schon mehr und spezifischer.

Im Rating B haben wir dann Früh- und Spätschicht ausschließlich im Simulator.

Bevor ich jetzt auf die Simulatoren eingehe, habe ich noch ein Bild für Euch:

SIM Flugsicherung

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Den Verkehr wollte ich immer regeln. Zuerst auf der Straße, doch nun mach ich’s in der Luft!8

Hallo, mein Name ist Ioannis und ich bin 20 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Griechenland, bin jedoch in Deutschland, im wunderschönen Hessen, aufgewachsen.

Ausbildung zum FluglotsenDer Weg sich für  die Ausbildung zum Fluglotsen zu bewerben, war bei mir etwas verzwickter als bei anderen. Viele wussten von klein auf Sie wollen Fluglotse oder Pilot werden.  Mir war klar, ich will den Verkehr regeln, jedoch sollte der Verkehr am Boden sein, 4 Reifen haben (meistens zumindest) und einen Motor.  In der elften Klasse absolvierte ich mein Praktikum im I. Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium in Mainz-Kastel und war hin und weg davon! Parallel dazu hat mir ein Freund von seiner Bewerbung bei der DFS erzählt und es kristallisierte sich für mich heraus, dass Fluglotse eine (im Nachhinein) bessere Alternative ist.  Gesagt, getan, es gab für mich nur Polizei oder Flugsicherung. Nachdem ich bei der Polizei nicht einmal zur Bewerbung kam, da meine Augen, ohne Sehhilfe, als polizeidienstuntauglich befunden wurden, habe ich mich damit abgefunden und konzentrierte mich voll und ganz auf die Flugsicherung. Weiterhin bestand jedoch die Angst, dass es dort ebenfalls nicht mit meiner Sehleistung reichen könnte. Diese Angst hielt bis zum Medical an, bei welchem mir der Fliegerarzt deutlich kenntlich gemacht hat, dass der augenärztliche Befund die Hürde im Medical sein wird. »Weiterlesen

Was ist eigentlich dieses Rating B?1

Servus alle zusammen!

Flugischerung SimulatorHier in den Blogeinträgen geistern ja doch hin und wieder Abkürzungen und Begriffe rum, die zwar für Insider vollkommen klar sind, für Außenstehende allerdings überhaupt keinen Sinn machen.

Tristan hatte euch ja vor längerer Zeit ziemlich ausführlich in das Rating A und unsere Simulationssektoren reinschnuppern lassen, jetzt möchte ich euch einfach mal zeigen, was denn dieses Rating B so ist.

Das Rating B ist eine (fast) reine Praxisphase – wir sitzen also im Simulator und machen eine Übung nach der anderen. Ja, das war an manchen Tagen im Rating A auch schon so, aber es gibt doch einige wirklich große Unterschiede. »Weiterlesen

Praxiseinsatz: Dokumentation ist das A und O!0

Hallo zusammen,

lang ist es her, dass ich den letzten Eintrag verfasst habe. Aber ich war in der Prüfungsphase und hatte alle Hände voll zu tun, mich auf die Klausuren vorzubereiten.

Aber jetzt sind die ersten zwei Wochen der insgesamt dreiwöchigen Prüfungsphase rum- wobei eine Woche noch nach den Semesterferien für Prüfungen verplant ist.

Ich befinde mich derzeit in meiner Abteilung für den Sommereinsatz 2013 und ich wollte die Chance ergreifen, meine ersten Eindrücke des neuen Bereiches mal für euch festzuhalten. »Weiterlesen

Lotsenausbildung im „Zeitraffer“0

Es ist wirklich so, die Zeit hier in Langen während der Lotsenausbildung rast einfach wahnsinnig durch die vielen Ereignisse.

Seit 25 Jahren besteht nun die Akademie und dient der Aus- und Weiterbildung von Fluglotsen sowie der Ausbildung von Personal des DWD und auch Fortbildungen von Lotsen aus andern Ländern. Wenn man hier ankommt, fällt einem auch direkt der internationale Charakter auf. Es wird viel Englisch gesprochen und in letzter Zeit ist man immer mal kroatischen Lotsen über den Weg gelaufen, die hier eine Weiterbildung machen.

Ich gehöre also zum Kurs FVK 231. »Weiterlesen

Wenn alles anders kommt als geplant: Was mach ich nur nach meinem Abitur?5

Flughafen FrankfurtIch habe euch ja schon in meiner Kurzvorstellung angedeutet, dass die DFS nicht meine erste Station im Leben ist. Schließlich gehöre ich hier unter den Azubis zu den Ältesten, und ich habe seit dem Abitur im Sommermärchen 2006 nicht nur zu Hause gesessen. Mein kurzer Lebenslauf ist einer mit vielen Kanten und Ecken darin. Oft genug habe ich in den Medien gelesen und gesehen, dass Leute wie ich eigentlich nirgendwo eine Chance haben dürften, einen tollen Job zu bekommen. Glatt muss der Lebenslauf sein, möglichst soll man nach dem Abitur direkt studieren, dabei schneller fertig sein als alle anderen, mit besseren Noten, mehr Auslandsaufenthalten und noch mehr Praktika zwischendurch. Eine Eierlegendewollmichsau. »Weiterlesen

Vorurteile beseitigen – der Beruf der Bürokauffrau bei der DFS0

Projekt Tower FrankfurtStumpfe Dateneingabe in den PC, etliche Kopien von Meeting-Unterlagen, Monotonie in Sachen Ablage, spießiges Auftreten in Stiftrock und Bluse – Wir reden hier doch nicht etwa vom Beruf der Bürokauffrau bzw. des Bürokaufmannes?

Mit diesen Vorurteilen hat wohl jeder schon zu kämpfen gehabt, der den Beruf erlernt oder bereits ausübt. Langweilige Arbeiten, keine Abwechslung, keine Verantwortung. Ich kann dies für die Deutsche Flugsicherung nicht unterschreiben, genauso wenig meine drei männlichen Azubi-Kollegen, die ebenso beweisen, dass der Beruf seit langem nicht mehr geschlechtsbezogen ist. »Weiterlesen

Raus aus dem Alltagstrott – Schichtdienst bei der DFS3

Lotsen arbeiten im SchichtdienstArbeitszeiten sind immer so eine Sache. Berufsverkehr, Einkaufen, wenn alle anderen dieselbe Ideen haben, Ringen um Termine beim Frisör, Weiterarbeiten von Zuhause aus – all das kennen Fluglotsen nicht.
Viele Leute denken Schlechtes vom Schichtdienst. Ich möchte hier ein bisschen erläutern, wie das Schichtdienstmodell für Mitarbeiter des operativen Dienstes bei der DFS aussieht. Dabei ist zu beachten, dass dies natürlich von EBG (=Einsatzberechtigungsgruppe, quasi die ‚Abteilungen‘ bei der DFS/die Sektoren) zu EBG unterschiedlich ist und ich hier hauptsächlich von meiner eigenen sprechen kann: An- und Abflug für den Flughafen Rhein-Main. Ich weise darauf hin, dass folgendes „in der Regel“ so stattfindet, es aber auch viele Ausnahmen gibt, man sehe es mir nach, wenn ich das nicht alles im Detail genau beschreiben kann und werde. »Weiterlesen

Praktikum bei der DFS: „Viele Wege führen nach Langen“2

Hej,

ich bin Ellie und mache gerade ein Praktikum bei der DFS. Ich bin 24 Jahre alt und habe im wunderschönen Augsburg Sprachwissenschaft für Englisch und Französisch und interkulturelle Kommunikation studiert. Jetzt bin ich fertig mit dem Studium und muss nur noch meine Bachelorarbeit zu Ende schreiben. Sicherlich fragt ihr euch jetzt, wie man mit einem Studium wie meinem bei der DFS landet? Eine richtig gute Frage, von der ich selbst nicht geglaubt hätte, sie mal beantworten zu können. Als ich nämlich auf der DFS-Homepage die Ausschreibung für das Praktikum im Bereich Personalmarketing und Social Media entdeckt habe, habe ich mir erst mal gar keine Hoffnungen gemacht. Viel zu wenig BWL-Kenntnisse für Marketing, viel zu wenig Technik-Affinität für so ein Unternehmen, das waren meine Befürchtungen. Aber Bewerben schadet ja bekanntlich nie und wenig später waren der Lebenslauf aktualisiert, das Anschreiben verfasst (und tausendmal überarbeitet ;-)) und die nötigen Unterlagen beisammen. Dank der Onlineplattform, über die man sich bewerben kann, hielten sich auch die Papierberge in Grenzen. Durch die bevorstehenden Weihnachts- und Neujahrsfeiertage hatte ich dann schon wieder tausend andere Dinge im Kopf und dann kam plötzlich der Anruf: Einladung zum Vorstellungsgespräch, Anfang Januar.

Das Vorstellungsgespräch führte Florian, mein jetziger Kollege – das wusste ich natürlich im Januar noch nicht – aber von Anfang an hat sich unser beider Verständnis davon, wie die DFS von Social Media profitieren kann, ziemlich gut gedeckt und ergänzt und schon während des Vorstellungsgespräches, nachdem die ersten nervösen Minuten überlebt waren, hatte ich den Eindruck, dass ich in so einem Umfeld gern arbeiten würde. Wie sich wenig später herausstellte, hat der gute Eindruck auf Gegenseitigkeit beruht – ein Anruf aus der DFS, die Zusage. »Weiterlesen