Den von der Bevölkerung oft gebrauchten Begriff „Mindesthöhen“ gibt es, genau genommen, nicht. Im Normalbetrieb sind für einen Flug nach Instrumentenflugregeln, und nur davon ist hier die Rede, zwei Flughöhen wichtig: Die Sicherheitsmindesthöhe und die Minimum Radar Vectoring Altitude (MRVA). Laut § 36 der Luftverkehrsordnung beträgt die Sicherheitsmindesthöhe – außer bei Start und Landung – für Luftfahrzeuge, die nach Instrumentenflugregeln fliegen, mindestens 300 m (1000 Fuß) über dem höchsten Hindernis, von dem sie weniger als 8 km entfernt sind.