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DFS

Kategorie: Flugsicherung

Duales Studium/ kfm. Ausbildung: Das Auswahlverfahren bei der DFS0

Hi, ich heiße Julia, bin 19 Jahre alt und mache seit diesem Herbst eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der DFS.

img_0982Wenn ihr neugierig seid, was meine Azubi-Kollegen und ich hier alles so erleben, schaut doch ab und zu mal auf dem Blog vorbei oder folgt der DFS bei Facebook: Dort werden alle neuen Blogeinträge angekündigt und auch andere spannende Infos gepostet!

Das sind wir: Die neuen Azubis und dualen Studenten, die am 01.10.2016 in ihre Ausbildung gestartet sind. Ganz rechts auf dem Bild seht ihr unseren Ausbildungsleiter Thomas Machate. Mich findet ihr in der ersten Reihe in der Mitte mit dem beigen Cardigan. Das Bild ist im Rahmen unserer Einführungstage beim Besuch einer Radaranlage in Dreieich-Götzenhain entstanden.

Nun zum eigentlichen Thema dieses Eintrags, der sich vor allem an die Bewerber/-innen für ein duales Studium oder eine kfm. Ausbildung richtet: Weiterlesen

Vom Sie zum Du, vom Ihr zum Wir0

Archiv-Nr: 08 PD 0237 | Datum 09.05.2008 | Info: DFS-Unternehmenszentrale Langen | Blick von Westen auf das Gebäude. Bedingungen für die kostenlose, honorarfrei Verwendung des Bildmaterials : 1. Alle Rechte an den Aufnahmen liegen unverändert bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. 2. Unsere Fotos dürfen nur unter Angabe der Quelle veröffentlicht werden. 3. Sie erhalten die Aufnahmen zur einmaligen Verwendung / Veröffentlichung. 4. Im Falle einer Veröffentlichung (Druckmedien) bitten wir um die Zusendung von zwei Belegexemplaren. Herzlichen Dank!Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Gespräch mit unserem Ausbildungsleiter Thomas Machate. Ich habe mich im Oktober 2014 mit meinen Bewerbungen für duale Studiengänge auseinander gesetzt und ihn damals angerufen, um zu erfahren, an wen ich meine Bewerbung für den Bachelor Elektro-/Informationstechnik adressieren soll (an ihn). Das nächste Mal von ihm gehört habe ich bereits wenige Tage später, als er mich (überraschend schnell) zum Auswahlverfahren einlud.

Bereits zwei Wochen später war ich zum ersten Mal auf dem Gelände der DFS. Wir waren 7 Leute, die sich für verschiedene technische Studiengänge beworben hatten und nun das Assessment Center durchliefen. Ich erinnere mich gerne an diesen Tag zurück. Gerade das Bewerbungsgespräch empfand ich als sehr positiv und ich kam zum ersten Mal wirklich in Kontakt mit der grundlegend freundlichen und entgegenkommenden Atmosphäre in der DFS. Ich hatte nicht das Gefühl, ausgefragt zu werden, sondern mich gut zu unterhalten.

Am Abend kam ich mit einem Weiterlesen

Studienfahrt nach Dresden – Segelfliegen und die Sächsische Schweiz1

In diesem Sommer haben wir – alle Azubis, die im Jahr 2015 ihr Studium oder ihre Ausbildung bei der DFS begonnen haben und der Jahrespraktikant Nico – uns in zwei DFS Bussen auf den Weg nach Dresden gemacht. Nach der mehrstündigen Fahrt kamen wir in unserem Hostel an und haben die Zimmer bezogen.

Da es bereits früher Abend war und die Sonne langsam unterging, bot sich uns ein wunderschönes Panorama der Stadt, als wir über die Carolabrücke in die Dresdener Neustadt gelaufen sind. Ich selbst war vorher noch nie in Dresden und vor allem die vielen alten Gebäude haben mich beeindruckt.

Am nächsten Morgen Weiterlesen

Das erste Mal im Simulator – von Vorfreude und Nervosität2

YOUNG schulung-5812_hr_ret-sHeute wollen wir euch erzählen, wie es war, dass erste Mal im Simulator zu sein und so zu tun, als wäre man schon ein richtiger Lotse. Der Simulator ist der praktische Teil der Ausbildung, auf den man von Anfang an hinfiebert. Aber bis man dort endlich anfangen darf, dauert es noch ein Weilchen, da natürlich erst mal die theoretischen Grundlagen geschaffen werden müssen. Nach einigen Wochen Unterricht in Fächern wie Navigation oder Law und der ersten großen Theorieprüfung (Basic 1) war es dann auch soweit. Endlich ging es los mit dem Fach Air Traffic Management (ATM), welches sich speziell mit den Aufgaben des Lotsen beschäftigt und in dem wir uns auf die Runs im Simulator vorbereiten. Hierbei lernen wir die verschiedenen Prozedere und Phrasen die wir im Simulator (und auch später) benötigen und anwenden sollen. Der Tag rückte immer näher und mit der Aufregung darüber kam auch die Nervosität, wie es wohl sein würde, was genau passieren würde und ob alles klappt. Weiterlesen

Teamausflug in den Odenwald1

2015-09-30 08.18.59Vor wenigen Tagen haben wir Auszubildenden und Studierenden uns auf unseren jährlichen gemeinsamen Ausflug begeben. Das von Jugend- und Auszubildendenvertretung und Betriebsrat organisierte Programm begann zunächst mit einer Fahrt auf der Solardraisine durch den Odenwald, setze sich über ein gemütliches Frühstück fort und endete bei Currywurst, kühlen Getränken und einem Kennenlernen der neuen Auszubildenden und Studenten. Weiterlesen

14 Tage Faszination – Flugsicherung hautnah0

Hey, mein Name ist Jessica. Ich bin 17 Jahre alt, komme aus Aachen und mache nächstes Jahr mein Abitur. Was ich so alles bei meinem Praktikum bei der DFS erlebt habe, könnt ihr hier mitlesen. Was den Einstieg trotz intensiver Vorabrecherchen meinerseits nicht gerade erleichterte: Bei der DFS wird grundsätzlich alles abgekürzt. Auch was schon abgekürzt ist, wird nochmal abgekürzt. In der Regel auf drei Buchstaben. Jede Abkürzung hat in jedem Bereich dann nochmal fünf verschiedene Bedeutungen. Also rate ich allen, die nicht so auf Abkürzungen stehen, diesen Blogeintrag nicht zu lesen 😀 Aber bevor ich hier nur drum herum rede… fang ich lieber mal direkt mitten drin an zu erzählen:

Der Schwerpunkt während meiner ersten Praktikumswoche lag in einem Rundumblick der technischen Bereiche. Und Technik gibt es bei der DFS viel. Das Hauptsystem mit dem die DFS momentan arbeitet heißt P1 ATCAS . Dieses ist in verschiedene Teilsysteme gegliedert. Dazu gehört zum Beispiel der Controller Working Place (CWP), die Kopplung von Radar- und Flugplandaten und Flugplandatenverarbeitung sowie Test- und Entwicklungsumgebungen. Grob gesagt funktioniert dieses so, dass Radardaten und Flugplandaten zusammen gepackt und anschließend dargestellt werden. Im Betrieb gibt es nichts, was nicht vorher mehrere male getestet wurde. Systeme für die Sicherheit in den Lufträumen von Deutschland werden ständig weiter entwickelt und optimiert. Beim Einsatz darf nichts mehr schief laufen und darum werden Softwaretests von Lotsen, ITlern und Technikern durchgeführt. Dafür benötigt man Test- und Referenzsysteme, mit welchen man im Vorfeld arbeit. Damit auch bei einem Ausfall des Systems gearbeitet werden kann, gibt es umfangreiche Fall-Back-Systeme. Für die Fluglagedarstellung ist das eine DFS-interne Entwicklung, welche den Namen Phoenix trägt. Generell sind alle Komponenten der Systeme und Netzwerke doppelt ausgelegt. Das kann man sich ungefähr so vorstellen, dass es zwei Netzteile, zwei Lüfter, zwei Leitungen, zwei Steckerleisten, … und so weiter gibt. So gibt es auch mehrere Gestellräume, die sich im Technikzentrum der Kontrollzentrale in Langen befinden. Es wird zwischen Betrieb (Lotsen im Center) und Technik für die Niederlassung in Langen unterschieden. Und genau in diesem technischen Bereich findet man sich im Technikzentrum wieder. Im Service Level 1 befinden sich die bereits angesprochenen Gestellräume der DFS. Dort stehen sozusagen große Computer, auf welche das System aufgespielt ist. Alles redundant, damit eine Ausfallsicherheit gewährleistet werden kann. Des Weiteren gibt es ein Testraum. Dieser sieht grundlegend aus wie Lotsenarbeitsplätze, um neue Systeme oder Softwareänderungen ausgiebig zu testen.

Technik bei der Flugsicherung  Technik bei der Flugsicherung Weiterlesen

Zum Lotsen Schritt für Schritt10

Da ich nun langsam in das letzte Drittel meiner Ausbildung an der Akademie komme, dachte ich, wäre es mal wieder Zeit, für einen Artikel im Blog. Ihr kennt ja den Artikel von Marco, in dem er beschreibt, wie der Arbeitsplatz eines Centerlotsen im Center aussieht. Da lag für mich nahe, dass ich euch zeige, wie die Arbeitsplätze aussehen, an denen wir ausgebildet werden. Das Herzstück der Akademie – die Simulatoren.

Nochmal kurz zur Erinnerung. Unsere Ausbildung teilt sich in 3 Abschnitte auf. Den BASIC- Course, das Rating A und Rating B. Von Stufe zu Stufe steigert sich der praktische Teil am Simulator. War es im BASIC sehr selten, dass wir Simulation hatten, wurde es im Rating A schon mehr und spezifischer.

Im Rating B haben wir dann Früh- und Spätschicht ausschließlich im Simulator.

Bevor ich jetzt auf die Simulatoren eingehe, habe ich noch ein Bild für Euch:

SIM Flugsicherung

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Was ist eigentlich dieses Rating B?1

Servus alle zusammen!

Flugischerung SimulatorHier in den Blogeinträgen geistern ja doch hin und wieder Abkürzungen und Begriffe rum, die zwar für Insider vollkommen klar sind, für Außenstehende allerdings überhaupt keinen Sinn machen.

Tristan hatte euch ja vor längerer Zeit ziemlich ausführlich in das Rating A und unsere Simulationssektoren reinschnuppern lassen, jetzt möchte ich euch einfach mal zeigen, was denn dieses Rating B so ist.

Das Rating B ist eine (fast) reine Praxisphase – wir sitzen also im Simulator und machen eine Übung nach der anderen. Ja, das war an manchen Tagen im Rating A auch schon so, aber es gibt doch einige wirklich große Unterschiede. Weiterlesen

Wie funktioniert Flugsicherung aus technischer Sicht? Teil 1 – Radarabdeckung3

Dabei werde ich die Themen Radarabdeckung, Navigationsanlagen, Ausfallsicherheit und Sprechfunk behandeln.

Marco hat euch in seinem Video erklärt, wie genau Flugsicherung aus Fluglotsensicht funktioniert. Er beschreibt, wie das Flugzeug von Klaus bei Tim und Gaby auf dem Radarschirm zu sehen ist. Doch was passiert eigentlich, bis das Flugzeug tatsächlich dargestellt werden kann? Dazu arbeiten die circa 1.000 TechnikerInnen und IngenieurInnen, die zweitgrößte Berufsgruppe innerhalb der DFS, Hand in Hand.

Wenn ein Flugzeug in den von der DFS kontrollierten Luftraum einfliegt, wird es meist von mehreren Radaranlagen erfasst. Radaranlagen funktionieren wie folgt: Ein elektromagnetisches Signal (vergleichbar mit den Signalen von Handy oder Radio) wird von einer von der DFS betriebenen Radaranlage in eine bestimmte Richtung des Himmels gesendet. An einem Flugzeug wird dieses Signal zur Radaranlage zurück reflektiert.  Weiterlesen

Lotsenausbildung im „Zeitraffer“0

Es ist wirklich so, die Zeit hier in Langen während der Lotsenausbildung rast einfach wahnsinnig durch die vielen Ereignisse.

Seit 25 Jahren besteht nun die Akademie und dient der Aus- und Weiterbildung von Fluglotsen sowie der Ausbildung von Personal des DWD und auch Fortbildungen von Lotsen aus andern Ländern. Wenn man hier ankommt, fällt einem auch direkt der internationale Charakter auf. Es wird viel Englisch gesprochen und in letzter Zeit ist man immer mal kroatischen Lotsen über den Weg gelaufen, die hier eine Weiterbildung machen.

Ich gehöre also zum Kurs FVK 231. Weiterlesen