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DFS

Kategorie: Akademie

Das erste Mal im Simulator – von Vorfreude und Nervosität2

YOUNG schulung-5812_hr_ret-sHeute wollen wir euch erzählen, wie es war, dass erste Mal im Simulator zu sein und so zu tun, als wäre man schon ein richtiger Lotse. Der Simulator ist der praktische Teil der Ausbildung, auf den man von Anfang an hinfiebert. Aber bis man dort endlich anfangen darf, dauert es noch ein Weilchen, da natürlich erst mal die theoretischen Grundlagen geschaffen werden müssen. Nach einigen Wochen Unterricht in Fächern wie Navigation oder Law und der ersten großen Theorieprüfung (Basic 1) war es dann auch soweit. Endlich ging es los mit dem Fach Air Traffic Management (ATM), welches sich speziell mit den Aufgaben des Lotsen beschäftigt und in dem wir uns auf die Runs im Simulator vorbereiten. Hierbei lernen wir die verschiedenen Prozedere und Phrasen die wir im Simulator (und auch später) benötigen und anwenden sollen. Der Tag rückte immer näher und mit der Aufregung darüber kam auch die Nervosität, wie es wohl sein würde, was genau passieren würde und ob alles klappt. Weiterlesen

Teamausflug in den Odenwald1

2015-09-30 08.18.59Vor wenigen Tagen haben wir Auszubildenden und Studierenden uns auf unseren jährlichen gemeinsamen Ausflug begeben. Das von Jugend- und Auszubildendenvertretung und Betriebsrat organisierte Programm begann zunächst mit einer Fahrt auf der Solardraisine durch den Odenwald, setze sich über ein gemütliches Frühstück fort und endete bei Currywurst, kühlen Getränken und einem Kennenlernen der neuen Auszubildenden und Studenten. Weiterlesen

Der Informationstag für den neuen Ausbildungskurses FVK 257 an der Flugsicherungsakademie0

Vor einigen Wochen wurde der FVK 257 zum Infotag in die Flugsicherungsakademie nach Langen eingeladen. Wir  Der Infotag ist der Ausbildung 6-8 Wochen vorgelagert ist und ermöglicht den künftigen Trainees das Unternehmen, seine Mitarbeiter und seine Auszubildenden kennen zu lernen.  Aus diesem Grund empfingen die Organisatoren des Infotages – auch Kombitag genannt –  (Anne Baar und Oliver Marx vom Bereich Azubibetreuung) acht zukünftige Towertrainees. Weiterlesen

Große Hürden auf dem Weg zur Ausbildung zum Fluglotsen2

Vom Eisschnellauf zur FlugsicherungAls ehemaliger Leistungssportler und damit eher auf Muskelarbeit als auf die des Kopfes trainiert, und damals inzwischen schon 24 Jahren alt bewarb ich mich im Oktober 2012 bei der DFS für die Ausbildung zum Traumberuf. Als frühestmöglichen Ausbildungsbeginn gab ich den September 2014 an.

Mit dem Zugang zum Online-Fragebogen erhielt ich meine erste positive Einschätzung: die DFS hat grundsätzliches Interesse an mir. Der ca. 100 Fragen umfassende Fragebogen blieb für zehn Tage zugänglich. Ich füllte ihn in zwei Teilen aus, da ich meine Konzentration nach zu vielen Fragen nicht verlieren wollte. Immerhin stellt der umfangreiche Auswahlprozess eine große Hürde im Kampf um die Ausbildungsplätze dar. Der Fragebogen drehte sich hauptsächlich um ganz persönliche Dinge: den Lebenslauf, Schule, evtl. vorhandene, bisherige Berufserfahrungen und meine Motive, Fluglotse werden zu wollen. Weiterlesen

14 Tage Faszination – Flugsicherung hautnah0

Hey, mein Name ist Jessica. Ich bin 17 Jahre alt, komme aus Aachen und mache nächstes Jahr mein Abitur. Was ich so alles bei meinem Praktikum bei der DFS erlebt habe, könnt ihr hier mitlesen. Was den Einstieg trotz intensiver Vorabrecherchen meinerseits nicht gerade erleichterte: Bei der DFS wird grundsätzlich alles abgekürzt. Auch was schon abgekürzt ist, wird nochmal abgekürzt. In der Regel auf drei Buchstaben. Jede Abkürzung hat in jedem Bereich dann nochmal fünf verschiedene Bedeutungen. Also rate ich allen, die nicht so auf Abkürzungen stehen, diesen Blogeintrag nicht zu lesen 😀 Aber bevor ich hier nur drum herum rede… fang ich lieber mal direkt mitten drin an zu erzählen:

Der Schwerpunkt während meiner ersten Praktikumswoche lag in einem Rundumblick der technischen Bereiche. Und Technik gibt es bei der DFS viel. Das Hauptsystem mit dem die DFS momentan arbeitet heißt P1 ATCAS . Dieses ist in verschiedene Teilsysteme gegliedert. Dazu gehört zum Beispiel der Controller Working Place (CWP), die Kopplung von Radar- und Flugplandaten und Flugplandatenverarbeitung sowie Test- und Entwicklungsumgebungen. Grob gesagt funktioniert dieses so, dass Radardaten und Flugplandaten zusammen gepackt und anschließend dargestellt werden. Im Betrieb gibt es nichts, was nicht vorher mehrere male getestet wurde. Systeme für die Sicherheit in den Lufträumen von Deutschland werden ständig weiter entwickelt und optimiert. Beim Einsatz darf nichts mehr schief laufen und darum werden Softwaretests von Lotsen, ITlern und Technikern durchgeführt. Dafür benötigt man Test- und Referenzsysteme, mit welchen man im Vorfeld arbeit. Damit auch bei einem Ausfall des Systems gearbeitet werden kann, gibt es umfangreiche Fall-Back-Systeme. Für die Fluglagedarstellung ist das eine DFS-interne Entwicklung, welche den Namen Phoenix trägt. Generell sind alle Komponenten der Systeme und Netzwerke doppelt ausgelegt. Das kann man sich ungefähr so vorstellen, dass es zwei Netzteile, zwei Lüfter, zwei Leitungen, zwei Steckerleisten, … und so weiter gibt. So gibt es auch mehrere Gestellräume, die sich im Technikzentrum der Kontrollzentrale in Langen befinden. Es wird zwischen Betrieb (Lotsen im Center) und Technik für die Niederlassung in Langen unterschieden. Und genau in diesem technischen Bereich findet man sich im Technikzentrum wieder. Im Service Level 1 befinden sich die bereits angesprochenen Gestellräume der DFS. Dort stehen sozusagen große Computer, auf welche das System aufgespielt ist. Alles redundant, damit eine Ausfallsicherheit gewährleistet werden kann. Des Weiteren gibt es ein Testraum. Dieser sieht grundlegend aus wie Lotsenarbeitsplätze, um neue Systeme oder Softwareänderungen ausgiebig zu testen.

Technik bei der Flugsicherung  Technik bei der Flugsicherung Weiterlesen

Lotsenausbildung: Prüfungswoche – Eine emotionale Rückschau2

Ausbildung Akademie

Sonntag, 15. Dezember 2013

 

Das Ende naht. Anderthalb Jahre – schon vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Aber nur, wenn diese Prüfungswoche gut verläuft. Wird schon schief gehen, ich habe ja den perfekten Ablaufplan: Montag gleich als erstes Donau Low Planner, Dienstag Approach, Mittwoch Würzburg Executive. Donnerstag frei. Teampartner bekommen, mit denen ich immer super arbeiten konnte. Kann doch eigentlich nichts schief gehen. Schlafen will mein Körper mich aber nicht lassen. Die Gedanken kreisen um Flugsicherung, Umzug, Leben in München.

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Zum Lotsen Schritt für Schritt10

Da ich nun langsam in das letzte Drittel meiner Ausbildung an der Akademie komme, dachte ich, wäre es mal wieder Zeit, für einen Artikel im Blog. Ihr kennt ja den Artikel von Marco, in dem er beschreibt, wie der Arbeitsplatz eines Centerlotsen im Center aussieht. Da lag für mich nahe, dass ich euch zeige, wie die Arbeitsplätze aussehen, an denen wir ausgebildet werden. Das Herzstück der Akademie – die Simulatoren.

Nochmal kurz zur Erinnerung. Unsere Ausbildung teilt sich in 3 Abschnitte auf. Den BASIC- Course, das Rating A und Rating B. Von Stufe zu Stufe steigert sich der praktische Teil am Simulator. War es im BASIC sehr selten, dass wir Simulation hatten, wurde es im Rating A schon mehr und spezifischer.

Im Rating B haben wir dann Früh- und Spätschicht ausschließlich im Simulator.

Bevor ich jetzt auf die Simulatoren eingehe, habe ich noch ein Bild für Euch:

SIM Flugsicherung

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Was ist eigentlich dieses Rating B?1

Servus alle zusammen!

Flugischerung SimulatorHier in den Blogeinträgen geistern ja doch hin und wieder Abkürzungen und Begriffe rum, die zwar für Insider vollkommen klar sind, für Außenstehende allerdings überhaupt keinen Sinn machen.

Tristan hatte euch ja vor längerer Zeit ziemlich ausführlich in das Rating A und unsere Simulationssektoren reinschnuppern lassen, jetzt möchte ich euch einfach mal zeigen, was denn dieses Rating B so ist.

Das Rating B ist eine (fast) reine Praxisphase – wir sitzen also im Simulator und machen eine Übung nach der anderen. Ja, das war an manchen Tagen im Rating A auch schon so, aber es gibt doch einige wirklich große Unterschiede. Weiterlesen

Lotsenausbildung im „Zeitraffer“0

Es ist wirklich so, die Zeit hier in Langen während der Lotsenausbildung rast einfach wahnsinnig durch die vielen Ereignisse.

Seit 25 Jahren besteht nun die Akademie und dient der Aus- und Weiterbildung von Fluglotsen sowie der Ausbildung von Personal des DWD und auch Fortbildungen von Lotsen aus andern Ländern. Wenn man hier ankommt, fällt einem auch direkt der internationale Charakter auf. Es wird viel Englisch gesprochen und in letzter Zeit ist man immer mal kroatischen Lotsen über den Weg gelaufen, die hier eine Weiterbildung machen.

Ich gehöre also zum Kurs FVK 231. Weiterlesen

Ausbildung zum Fluglotsen: Wohnen auf dem Campus9

Ein Umzug will eigentlich auch während der Ausbildung immer von langer Hand geplant sein, besonders die Fragen: „Was muss ich mitnehmen?“ und „Wie krieg ich das alles da hin?“
Azubis wohnen auf dem CampusSchlafzimmer der Azubis

 

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