Hallo zusammen,

mein Name ist Catrin und ich studiere im 1. Semester Elektrotechnik und Informationstechnik. Ich bin 25 Jahre alt und gelernte Fluggerätmechanikerin in der Fachrichtung Instandhaltungstechnik.

Sicher fragt Ihr Euch, wie ich dazu komme, nach meiner Ausbildung, ein duales Studium als Flugsicherungsingenieurin zu absolvieren?! Genau diese Frage möchte ich Euch in diesem Beitrag beantworten und davon erzählen, wie ich zur DFS gekommen bin und wie ein typischer Alltag in der Fachhochschule aussieht.

Letztes Jahr habe ich meine Ausbildung zur Fluggerätmechanikerin abgeschlossen. Für mich stand danach fest, dass ich mich weiterbilden möchte, um auf meine Ausbildung aufzubauen. Da mich die Luftfahrt schon während meiner Ausbildung in ihren Bann gezogen hat, wollte ich unbedingt etwas im Bereich der Technik studieren, das auf jeden Fall einen Bezug zur Luftfahrt hat.

Der Start bei der DFS
Durch einige Recherchen im Internet bin ich auf die DFS gestoßen. Daraufhin habe ich mich auf den dualen Studiengang zur Flugsicherungsingenieurin beworben. Nach dem Bewerbungsprozess war es dann dieses Jahr im September soweit: Ich tauschte meine Werkzeugkiste und Arbeitsklamotten gegen Bücher und Collegeblöcke ein. Jetzt studiere ich schon bereits zwei Monate und ich bin mehr als zufrieden diesen Schritt gewagt zu haben.

Zusammen mit 11 weiteren Kollegen studiere ich an der FH in Darmstadt. Der Stundenplan ist kompakt mit fachspezifischen Fächern wie zum Beispiel „Grundlagen der Elektrotechnik“ oder „Informatik“. In den ersten drei Semestern lernen wir die Grundlagen, die wir dann später für unsere Vertiefungsrichtung benötigen.

Zwischen den ganzen Vorlesungen haben wir auch sogenannte Labore, in denen wir Praxiserfahrung sammeln. In dem Labor Informatik programmieren wir beispielsweise kleine Konsolenanwendungen in zweier Teams, die wir dann zusammen mit dem Professor besprechen.

Zusätzlich gibt es auch Übungen, in denen wir Matheaufgaben oder Elektrotechnikaufgaben lösen und Fragen stellen können, wenn wir etwas nicht verstanden haben. Falls die Übungen nicht ausreichen, gibt es genug Möglichkeiten sich Hilfe zu holen, wenn man Probleme oder etwas nicht verstanden hat.

Ein typischer Alltag besteht aus Vorlesungen und Übungen, manchmal auch Laboren. Zwischendurch haben wir Freistunden, in denen wir in Lerngruppen den behandelten Stoff nachbereiten oder die nächsten Vorlesungen vorbereiten. Die Lerngruppen werden auch intensiv dafür genutzt Fragen zu klären oder sich über verschiedene Themen auszutauschen.

Ein erstes Fazit
Nach den ersten acht Wochen als Dualstudentin zur Flugsicherungsingenieurin kann ich vor allem diejenigen unter Euch ermutigen, die bereits eine Ausbildung in der Tasche haben und darüber nachdenken zu studieren, den Schritt in ein Studium zu wagen. Ich persönlich habe nach meiner Ausbildung gedacht, dass es bereits zu „spät“ sei jetzt noch zu studieren. Aber diesen Gedanken hatte ich bereits am ersten Tag meines Dualen Studiums über Bord geworfen. Schließlich heißt es auch so schön „Man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen“. 😉

Falls Ihr Fragen zu meinem Dualen Studium bei der DFS habt, zögert nicht mich zu fragen.

Liebe Grüße,
Eure Catrin