In diesem Sommer haben wir – alle Azubis, die im Jahr 2015 ihr Studium oder ihre Ausbildung bei der DFS begonnen haben und der Jahrespraktikant Nico – uns in zwei DFS Bussen auf den Weg nach Dresden gemacht. Nach der mehrstündigen Fahrt kamen wir in unserem Hostel an und haben die Zimmer bezogen.

Da es bereits früher Abend war und die Sonne langsam unterging, bot sich uns ein wunderschönes Panorama der Stadt, als wir über die Carolabrücke in die Dresdener Neustadt gelaufen sind. Ich selbst war vorher noch nie in Dresden und vor allem die vielen alten Gebäude haben mich beeindruckt.

Am nächsten Morgen waren wir im Verkehrsmuseum und haben anschließend bei strahlendem Sonnenschein ein Eis auf dem Platz vor der Frauenkirche gegessen. Danach teilten wir uns in Grüppchen auf und trafen uns am Nachmittag zu einer Bootsfahrt auf der Elbe wieder.

Studienfahrt_Dresden-63Studienfahrt

Abends fuhren wir gemeinsam zum DFS Tower am Flughafen in Dresden und trafen dort auf zwei sehr nette Lotsen, die uns über eine Stunde alle Fragen zum Thema ATC und Tower beantwortet haben. Wir durften auf den Außenbereich des Towers, mit dem Fernglas startende und landende Flugzeuge beobachten und den Funk mithören.

So herzlich willkommen geheißen zu werden und die Möglichkeit, als Gruppe mit 15 Personen über eine Stunde in der Kanzel zu bleiben, hat dieses Erlebnis wirklich zu einem Highlight gemacht!

 

Am Morgen des nächsten Tages ging es schon früh los – ein Ausflug in die Sächsische Schweiz stand an. Genauer: in die Bastei im Elbsandsteingebirge, durch welche sich die 76,5 m lange Basteibrücke zieht. Landschaftlich würde man diese Felsformation nicht unbedingt in Deutschland vermuten, dadurch war es umso überraschender und schöner, das alles live zu sehen. Obwohl außer uns noch viele andere Touristen da waren, konnten wir den Ausflug und vor allem den Ausblick sehr genießen.

 

Auf dem Rückweg nach Dresden stand ein weiteres großes Abenteuer bevor: Im Aeroclub Pirna e.V. hatten wir die Möglichkeit, in einem Segelflugzeug mitzufliegen! FullSizeRenderFür mich war es der erste Flug in einem Segler und gemeinsam mit dem Piloten Frank war ich ganze 15 min. in der „Bocian D-3540“ unterwegs. Der Start erfolgt mit Hilfe einer Elektrowinde, welche von 0 auf 120 in 1,5 Sekunden beschleunigt – und das bei einem Steigungswinkel von 45°. Der Start in der Katapult-Achterbahn „Blue-Fire“ im Europapark fühlt sich ziemlich ähnlich an. Das Gefühl in der Luft ist wirklich unbeschreiblich und nicht mit normalem Fliegen im Flugzeug zu vergleichen, da der Segler nur mit zwei Personen bemannt und die Außenhülle sehr sehr dünn ist.

Parabelflug war für mich dann aber doch etwas zu viel des Guten und ich hatte zwischenzeitlich Bedenken, ob ich sicher wieder lande 🙂 – hier kann ich allerdings nur für mich sprechen. Die anderen in der Gruppe haben auch den Parabelflug gut verkraftet und teilweise sogar als Highlight empfunden.

Zum Abschluss unserer Dresden Fahrt waren wir im Achterbahn-Restaurant, in dem das Essen auf Achterbahnschienen an den Tisch gefahren kommt und fuhren am nächsten Morgen wieder Richtung Langen.

Auf der Studienfahrt konnten wir uns besser kennenlernen und alle diese aufregenden und schönen Erlebnisse haben und als Gruppe zusammengeschweißt.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch mal an Nico, der unsere Zeit in Dresden so gut geplant hat und es uns so ermöglicht hat, wundervolle Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

 

Über die Autorin:
Hallo, ich bin Amelie. Seit Oktober 2015 absolviere ich eine kaufmännische Ausbildung bei der Deutschen Flugsicherung. In meinen bisherigen Bereichen habe ich neben organisatorischen Tätigkeiten auch Einblicke in die Aufgaben eines Abteilungsleiters erhalten. Ich konnte mich nicht nur auf inhaltlicher und persönlicher Ebene weiterentwickeln, sondern mit meiner Arbeit auch die Bereiche unterstützen und entlasten.