Schon wieder ist eine ganze Weite vergangen, als ich euch das letzte Mal im Azubiblog von meiner Ausbildung zum Fluglotsen berichtete. Damals stand ich kurz vor dem Rating A, jetzt bin ich schon wieder ein ganzes Stück weiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIm fast viermonatigen Rating A (die zweite Phase der ersten fünfzehn Monate) ging es hauptsächlich darum, am Simulator den Luftraum und die Flugrouten kennen zu lernen sowie bereits erste komplexere Verkehrsprobleme zu lösen. Hintergrund ist, dass die Azubis nicht ohne Vorbereitung ins Rating B gehen, in welchem sich die Verkehrsdichtete nach und nach steigert. So hat man von einigen Verkehrssituationen schon gehört und eine bessere Vorstellung, wie diese gelöst werden können. Außerdem ist der Flugsimulator Bestandteil der Fluglotsenausbildung. Hier sollen wir Eindrücke erhalten, mit welchen Aufgaben sich Piloten während des Fluges beschäftigen, um besser nachvollziehen zu können, mit welcher Arbeitsbelastung wir auf der anderen Seite der Sprechfunkverbindung zu rechnen haben. Im Rating A gab es neben den drei Theorietests auch das Sprechfunkzeugnis bei der Bundesnetzagentur abzulegen. Dieses berechtigt uns nun, am Flugfunk in deutscher und englischer Sprache teilzunehmen. Im Anschluss daran gönnte man uns drei Wochen Urlaub. Momentan befinde ich mich im Rating B.

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