DFS Student StudentenwohnheimHeute möchte ich euch über meine Erfahrungen beim Wohnen im Studentenwohnheim in Darmstadt berichten. 

Aber erstmal von Anfang an:

Als ich die Zusage der DFS bekam, war ich hellauf begeistert. Mich hatte damals der familiäre Umgang sehr beeindruckt, und so gab es nur noch ein Hindernis: 120 km Abstand zu meiner Heimat Karlsruhe. Das mag sich erst einmal komisch anhören, allerdings war das für mich, als 17-jähriger Schulabgänger erstmal eine sehr große Zahl. Im Nachhinein betrachtet handelte es sich eigentlich nur um einen Katzensprung.

Ich muss zugeben, diese Entscheidung bereitete mir am Anfang großes Bauchweh. Allerdings machte die DFS nicht den Eindruck, als wäre man hier auf sich alleine gestellt. Dies war einer der ausschlaggebendsten Faktoren, warum ich heute hier bin. Nicht zu vernachlässigen war natürlich auch, dass ich mich sehr für die Luftfahrt interessiere.

Nach meiner Zusage, während der „Nach-Abi-Entspannungsphase“ erhielt ich eines Morgens einen Anruf aus Langen. Am anderen Ende der Leitung waren zwei Studenten der DFS. Sie fragten mich, ob ich denn schon eine Wohnung in Darmstadt hätte. Da ich noch nicht wusste, wo ich nach Wohnungen oder Zimmern schauen sollte,  fragte ich Sie, ob sie einen Rat für mich hätten. Sie empfahlen mir das Studentenwohnheim Berliner Allee, in dem auch sie und andere Studenten der DFS wohnen. Noch am selben Tag bewarb ich mich um ein Zimmer in diesem Wohnheim.  Schon bald kam per Mail ein Vertrag. Ich habe dann die Beiden gefragt, ob sie mir denn erst einmal alles vor Ort, die Zimmer und die Anlage, zeigen könnten, bevor ich den Vertrag unterschreibe. Trotz Klausurphase hatten sie Zeit, und hatten mich zu sich eingeladen. Am Ende des Tages war klar, dass das Wohnheim eine wirklich sehr gute Lösung ist. 

Ende September 2013 war es dann soweit, nach der Willkommensparty für die neuen Bewohner, habe ich meine erste Nacht in dem Wohnheim verbracht. Am Anfang war es wirklich eine ungewohnte Situation aber mit der Zeit wird es eigentlich ziemlich entspannt. Die zwei DFS Studenten vom Telefon wohnen nicht weit weg und haben mich von Anfang an sehr gut aufgenommen. Auch wenn ich mal Hilfe in irgendeinem Fach benötige, waren und sind die Studenten aus dem Jahr darüber immer zur Stelle.

Kochen musste ich daheim nie, aber dadurch, dass ich mich jetzt selbst verpflegen muss, habe ich es ein klein wenig gelernt. Denn es kommt eigentlich täglich vor, dass man hier zusammen kocht! Auch abends, nach der Arbeit oder der Uni, wird einem im Studentenwohnheim nie langweilig. 

Seit dem 01.08.2014 wohne ich jetzt mit Ricco zusammen, da ich innerhalb des Wohnheimes umgezogen bin. Es ist von Vorteil sich jemanden zu suchen, den man kennt, da man bei der Mitbewohnerauswahl des Studentenwerks Pech haben kann. Ricco und ich sind beide Studenten der DFS.  

Nach jetzt eineinhalb Jahren kann ich sagen, dass es wirklich ziemlich schön ist eigenständig zu sein. Sollte man Hilfe benötigen, egal ob im Haushalt oder persönlich, sind die anderen Studenten immer füreinander da! Und meine Familie kann ich trotzdem jedes Wochenende sehen! Im Studentenwohnheim lernt man viele Leute kennen die einem was für das Leben beibringen können.

 
Über den Autor:

Hi, ich bin Philipp Gerome und studiere Informatik bei der DFS – bzw. dual bei der DFS und der Hochschule Darmstadt. Daher habe ich auch dort ein neues Zuhause gefunden für mein Studium, wie ihr oben lesen konntet.