Duale Studenten bewerben sichHallo zusammen,

mein letzter Blogeintrag liegt nun schon ein Weilchen zurück und ich hoffe, ihr könnt euch immer noch an mich erinnern?!
Ich wollte euch mal einen neuen Einblick in meine jetzige Situation als dualer Student in diesem Blogeintrag geben.
Nun ist schon einige Zeit vergangen und der Alltag der Semesterzeiten hatte mich eingeholt.
So habe ich seit September letzten Jahres weitere zwei Semester erfolgreich beendet und befinde mich nun mitten in meiner Vertiefung Nachrichtentechnik.
Aber ich möchte gar nicht so viel wieder über die Hochschule quatschen, sondern mehr über die kommende Zeit. Die wird nämlich sehr interessant und meine spätere berufliche Laufbahn prägen.
Da ich mit einem Bein schon so gut wie in der Bachelorarbeit stehe (ich kümmere mich gerade mit meinem Ausbildungsteam um eine Arbeit), geht ganz nebenbei auch schon die interessante Suche nach einer Übernahmestelle los.

Das heißt für mich: Bewerbungen schreiben, im eigenen Unternehmen auf sich aufmerksam machen und Vorstellungsgespräche absolvieren. Und ihr glaubt gar nicht wie schnell man in solchen Sachen die Übung verlieren kann. Obwohl ich viele Präsentationen halten muss in den Semestern, ist es doch nochmal ein anderes Gefühl sich selber zu präsentieren. Erst letzte Woche Donnerstag hatte ich ein Vorstellungsgespräch als Produktmanager. Ich dachte mir: „Ach, Rico. Das packste schon irgendwie; kannst ja sonst auch viel erzählen.“ Jaaaa, aber dann doch vor zwei, drei Menschen zu sitzen, denen es darum geht, dich so gut wie möglich einzuschätzen, und du weißt genau, sie achten auf deine Art, ist dann doch nochmal was anderes als vor Mitstudenten eine Präsentation über ein gewisses Thema zu halten.

Jedoch war ich echt überrascht, wie die Stimmung im Gespräch meinem Vorstellungsgespräch vor gut drei Jahren ähnelte. Die ersten 15 Minuten war ich wieder super aufgeregt, doch mit der Zeit bekam ich das Gefühl, dass man echt Interesse an mir hätte. Das machte das Ganze einfacher für mich. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie war es eine Mischung aus einem seriösen aber doch lockeren Gespräch unter Kollegen. Letztendlich kann ich sagen, dass mir diese erste Unterhaltung sehr viel nochmal über das Unternehmen gezeigt hat. Ein Bewerbungsgespräch bei der DFS soll keine Qual sein, sondern wirklich ein Kennenlernen auf beiden Seiten. Deshalb kann ich nun die kommenden Gespräche lockerer angehen.

Jedoch werde ich mich noch genauer auf Fragen vorbereiten. Nichts auswendig lernen, aber ich mache mir Gedanken zu Fragen wie: „Was sind deine Schwächen?!“. Ich denke, dass hilft mir auch ungemein in meiner Selbsteinschätzung.

Eigentlich möchte ich euch nur damit sagen, dass ihr keine Angst vor solchen Bewerbungsgesprächen haben solltet; denn man will euch kennen lernen, was schon viel bedeutet (eigentlich finde ich den Begriff „Kennenlerngespräch“ viel passender). Außerdem ist es wichtig, dass ihr euch nicht verstellt, so wird die Zeit während des Gespräches auch für euch noch angenehmer.