Hej,

ich bin Ellie und mache gerade ein Praktikum bei der DFS. Ich bin 24 Jahre alt und habe im wunderschönen Augsburg Sprachwissenschaft für Englisch und Französisch und interkulturelle Kommunikation studiert. Jetzt bin ich fertig mit dem Studium und muss nur noch meine Bachelorarbeit zu Ende schreiben. Sicherlich fragt ihr euch jetzt, wie man mit einem Studium wie meinem bei der DFS landet? Eine richtig gute Frage, von der ich selbst nicht geglaubt hätte, sie mal beantworten zu können. Als ich nämlich auf der DFS-Homepage die Ausschreibung für das Praktikum im Bereich Personalmarketing und Social Media entdeckt habe, habe ich mir erst mal gar keine Hoffnungen gemacht. Viel zu wenig BWL-Kenntnisse für Marketing, viel zu wenig Technik-Affinität für so ein Unternehmen, das waren meine Befürchtungen. Aber Bewerben schadet ja bekanntlich nie und wenig später waren der Lebenslauf aktualisiert, das Anschreiben verfasst (und tausendmal überarbeitet ;-)) und die nötigen Unterlagen beisammen. Dank der Onlineplattform, über die man sich bewerben kann, hielten sich auch die Papierberge in Grenzen. Durch die bevorstehenden Weihnachts- und Neujahrsfeiertage hatte ich dann schon wieder tausend andere Dinge im Kopf und dann kam plötzlich der Anruf: Einladung zum Vorstellungsgespräch, Anfang Januar.

Das Vorstellungsgespräch führte Florian, mein jetziger Kollege – das wusste ich natürlich im Januar noch nicht – aber von Anfang an hat sich unser beider Verständnis davon, wie die DFS von Social Media profitieren kann, ziemlich gut gedeckt und ergänzt und schon während des Vorstellungsgespräches, nachdem die ersten nervösen Minuten überlebt waren, hatte ich den Eindruck, dass ich in so einem Umfeld gern arbeiten würde. Wie sich wenig später herausstellte, hat der gute Eindruck auf Gegenseitigkeit beruht – ein Anruf aus der DFS, die Zusage.

Danach ging alles ziemlich schnell: Studium beenden, WG auflösen, Nachmieter suchen, Umziehen. Gefühlte Stunden später saß ich plötzlich schon in meiner neuen WG in Darmstadt, dann der erste Arbeitstag, das erste Meeting, erste eigene Aufgaben, und gerade heute Morgen, als ich – zugegeben noch leicht verschlafen – von der S-Bahn Richtung Unternehmenszentrale gegangen bin, meinen Dienstausweis an’s Zeiterfassungssystem gehalten habe und den langen roten Korridor zu meinem Büro entlang gewandert bin, habe ich einmal mehr gedacht: Wahnsinn! Vor einem halben Jahr hätte ich nie gedacht, dass ich mal bei der DFS arbeiten würde und jetzt ist die Hälfte des Praktikums schon wieder um. Es ist Sommer geworden, die vielen Gesichter sind von „das ist doch der ääääh, der Herr… wie war der Name nochmal“ zu hilfsbereiten, netten und interessanten Kollegen geworden, der Campus vom Labyrinth zur Arbeitsumgebung und die vermeintlichen Hürden zu spannenden Herausforderungen. Ich bin dankbar, dass ich so viele spannende und vor allem eigene Aufgaben bekomme und so zeigen kann, dass ich selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten und Veranstaltungen organisieren, Inhalte konzeptualisieren und allem anderen voran eines kann: Die Faszination Luftfahrt, die Faszination für die DFS, nach außen tragen, zu den Menschen. Und genau das ist für mich Marketing – ganz ohne BWL, dafür mit richtig viel persönlicher Begeisterung!