Hi, ich bin Tim.

Bürkaufmann mit besonderer HerausforderungIn meinem Gastbeitrag möchte ich euch heute über meine Laufbahn in der DFS erzählen und mal zeigen, in welchen Projekten ich schon gearbeitet habe und welche Möglichkeiten mir bei der DFS gegeben wurden.
Wenn man so einen Blogeintrag schreibt, fragt man sich immer, mit welchem Thema oder mit welchem Ereignis man am besten anfängt, um einen roten Faden in den gesamten Text zu bringen. Deswegen habe ich mich entschlossen, dass ich einfach mal ganz von vorne anfange!

Nach meinem Realschulabschluss 2006 an der Lindenau Gesamtschule in Hanau/Großauheim war mir klar, dass ich eine Lehre zum Bürokaufmann machen möchte. Also schickte ich eine Bewerbung an die DFS. Nach den ganzen Einstellungstests, dem Gruppengespräch und dem Bewerbungsgespräch, war es am 1. September 2006 soweit – mein erster Arbeitstag!

Während meiner zweijährigen Ausbildung zum Bürokaufmann bin ich etliche Abteilungen in der DFS durchlaufen und konnte mir so einen genauen Überblick der internen Prozesse und Abläufe verschaffen. Durch die gute und kompetente Zusammenarbeit mit den Kollegen in den Abteilungen, konnte man auch als „Youngster“ schon direkt im Geschehen mitarbeiten. Ob man im Einkauf, in der Personalabteilung oder im Controlling eingesetzt war, man hatte immer ein sehr tiefgreifendes und spannendes Arbeitsgebiet. Durch Inhouse-Seminare wie zum Beispiel: MS OFFICE Word, MS OFFICE Power Point, usw., wurde ich auch während meiner Arbeitszeit weitergebildet und gefördert.

Start in das Berufsleben

Das Jahr 2008 war dann das entscheidende Jahr für mich. Nach meiner Abschlussprüfung musste ich mich auf eine interne Stelle im Unternehmen bewerben. Dies ist mir auch gelungen und somit wurde ich nach meiner bestandenen mündlichen Prüfung als „Fachkraft technischer Service“ im Geschäftsbereich Tower übernommen. Ihr werdet euch jetzt bestimmt fragen: „Hey, Moment mal. Eine Ausbildung zum Bürokaufmann und jetzt eine technische Stelle? Das geht?“ – Ich kann euch nur sagen, ja, das geht! Durch die oben genanten Inhouse-Seminare der DFS wurde mir sehr viel technisches „Know-How“ beigebracht, so dass ich eine gewisse Affinität für diese Themen hatte.

Während meiner Zeit als Fachkraft technischer Servie konnte ich an vielen Großprojekten der DFS mitarbeiten – Neubau Tower Frankfurt, Neubau Tower Berlin und einige mehr und das mit gerade einmal 20 Jahren. Durch das mehrmalige Mitarbeiten in Projekten wurde mir dann ein Projektmanagement Basis Lehrgang von der DFS ermöglicht. Doch irgendwie merkte ich mit der Zeit, dass mir das persönlich noch nicht reicht. Ich wollte noch etwas für meine Zukunft tun. Also entschloss ich mich 2010, den zweiten Bildungsweg zu gehen und eine Weiterbildung zum Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing in Teilzeitform an der Fachschule für Wirtschaft in Hanau zu absolvieren.

Da die Vorlesungszeiten zweimal wöchentlich von 17:00 – 22:00 Uhr und Samstags von 08:00 – 13:00 Uhr waren, musste ich auch in meiner Arbeitszeit sehr flexibel sein. Durch das Arbeitszeitmodell (Gleitzeit) der DFS war mir dies allerdings möglich. An Vorlesungstagen bin ich einfach morgens früher gekommen und konnte somit auch pünktlich um 17:00 Uhr zum Beginn der Vorlesung an der Fachschule für Wirtschaft sein. Diese bot mir noch den Ausbilderberechtigungsschein als Zusatzqualifikation an, welchen ich ebenfalls absolvierte.

Jetzt, 2013, bin ich mit meiner Weiterbildung fertig und muss sagen, dass ich ohne die DFS das Ganze nicht so gut gemeistert hätte. Durch die tolle Unterstützung und Rücksichtnahme von Arbeitskollegen/innen und der DFS wird auch jungen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Möglichkeit geboten, sich zu entwickeln.

Über den Autor:

Ich bin am 29. April 1990 in der „Faschingshochburg“ Seligenstadt geboren. Aufgewachsen bin ich in Großkrotzenburg, wo ich bis heute auch noch wohne. In meiner Freizeit besuche ich des Öfteren die Heim- und Auswärtsspiele von Kickers Offenbach, was zur Zeit eine etwas eingeschränkter Spaßfaktor ist. Desweiteren treibe ich regelmäßig Sport: Dazu gehören klettern im Odenwald oder in der T-Hall , Mountainbike fahren im Spessart. Außerdem spiele ich aktiv Fußball mit den Jungs vom FC Germania Großkrotzenburg 09. Seit 2006 arbeite ich bei der Deutschen Flugsicherung. Meine Hauptaufgaben befinden sich im Geschäftsbereich Tower für das Radarsystem Phoenix. Einen Einblick in meinen schulischen und beruflichen Werdegang konntet ihr aus meinem Gastbeitrag entnehmen. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Artikel einen kleinen Einblick in die Entwicklungsmöglichkeiten der DFS verschaffen.