Hallöchen,

nun finde ich doch tatsächlich auch Zeit für meinen ersten Blogeintrag. Was wäre denn ein gutes erstes Thema für den Anfang? Wie wäre es mit dem Anfang selbst? Also reihe ich mich wohl hinter Rico ein (er war einfach schneller..), indem ich – wie er – erzähle, wie ich zur DFS gekommen bin.

Das Ende der Schule… was nun?

Wo beginne ich….wohl mit dem Ende der Schulkarriere. Mein Abitur habe ich 2009 in Hanau an der Otto-Hahn-Schule gemacht. Zu dem Zeitpunkt war ich schon fest entschlossen, was ich nach der Schule machen möchte – nämlich Informatik studieren. Bereits während dem letzten Schuljahr habe ich mich umgeguckt, wie man ein solches Studium angehen könnte. Dual zu studieren war immer ein gestecktes Ziel. Ich habe tatsächlich eine Ausbildungsmesse in Hanau besucht, bei der ich erfahren habe, dass es duale Studiengänge für Informatik gibt. Das war mir bis dato gar nicht bekannt – ich habe nur von Wirtschaftsinformatik gelesen, doch damit konnte ich mich zu dem Zeitpunkt nicht ganz anfreunden. Nach dem Besuch der Messe habe ich noch die weite Welt des Internets durchforstet und bin auf den Kooperativen Studiengang Informatik (kurz: KoSI) gestoßen. Auf der Webseite der Hochschule Darmstadt wurden die Partnerfirmen vorgestellt – und darunter war auch die DFS. Das war wohl meine erste konkrete Begegnung mit der DFS als potentiellem Arbeitgeber.

Da ich jedoch kein Vertrauen in meine bisherigen Zeugnisse hatte, habe ich mich gar nicht getraut mich bei der DFS zu bewerben…ich konnte einfach nicht abschätzen, was für einen Abischnitt ich haben werde. Deshalb habe ich erstmal mein Abitur gemacht und erst nach bestandenen Prüfungen habe ich die Entscheidung getroffen mich bei der DFS zu bewerben. Gesagt (bzw. eher gedacht), getan. Bewerbung geschrieben, Lebenslauf verfasst, abgeschickt und die Warterei fing an. Das war so ungefähr Anfang Juli 2009. Ziemlich schnell bekam ich die Antwort, dass man sich für das laufende Jahr nicht mehr bewerben kann – ich war natürlich so schlau und habe mich für die Ausbildungsplätze im gleichen Jahr beworben… Also habe ich mich gleich nochmal für das nächste Jahr beworben.

Post! 🙂

Damit ich am Ende nicht ein Jahr nichts tue und am Ende eventuell doch eine Absage erhalte, habe ich mich bei der TU Darmstadt immatrikuliert – natürlich in Informatik. So fing also mein Studentenleben an…
Bis mich eines Tages Post von der DFS aus dem Alltag herausriss und mich hoffen ließ. Ich war zu dem Zeitpunkt zwar glücklich mit dem konventionellen Studiengang, aber die DFS hatte von Anfang an einen unglaublichen Reiz. Das spannende Umfeld (als ich noch ganz klein war, war ich fest entschlossen, Pilot zu werden….daraus ist aber wohl nichts geworden… :-D), die attraktive Atmosphäre und das schöne Firmengelände. Sowas findet man – wenn überhaupt – nur bei sehr wenigen Arbeitgebern. Deshalb konnte ich nur der Einladung zu einem Einstellungstest folgen. Dieser fand (soweit ich das noch richtig im Kopf hab) im Februar statt.

Um 9 Uhr durften wir antanzen. Es begann ein Marathon: zwei Stunden Mathe-Test, halbe Stunde Englisch-Test, anderthalb Stunden IT-Test und eine Gruppendiskussion, in der man über ein innovatives Produkt philosophieren sollte…zu viert saß man an einem Tisch in der Mitte des Raums und mehrere DFS-Angestellte (darunter der Ausbildungsleiter) beobachten das Geschehen von außen…da kommt man sich schon beobachtet vor…

Nachdem das überstanden war, ging es wieder weiter mit dem Unialltag…bis ein weiteres Schreiben erneut zuschlug. Eine erneute Einladung. Ich war unglaublich glücklich und natürlich auch etwas stolz. Aber dann habe ich auch angefangen nachzudenken. Mittlerweile ist das erste Semester fast herum und man hat sich an den Unibesuch gewöhnt. Wie sollte ich mich entscheiden, wenn man es schaffen sollte, den Ausbildungsvertrag angeboten zu bekommen? Aber eigentlich musste ich gar nicht lang überlegen. Ich habe ja bereits geschrieben, dass die DFS von Anfang an sehr attraktiv für mich war.

Auswahlverfahren – Stufe 2

Ich ging also zur zweiten Stufe des Auswahlverfahrens, die mit einer Gruppendiskussion anfing. Zu dem Zeitpunkt waren wir nur noch zu viert. Jeder wusste, dass insgesamt zwei Personen ausgewählt werden – zwei würden leider leer ausgehen. An diesem Tag war mir das Glück allerdings hold. Die Aufgabe bestand darin eine Universität (oder Hochschule) der Zukunft zu gestalten und darüber zu philosophieren….ein besseres Thema hätte kaum auftreten können…so konnte ich einfach aus dem Nähkästchen plaudern, was man an der Uni verbessern könnte und konnte meinen Alltag den anderen Bewerbern gegenüber schildern.

Danach wurden Blitzinterviews durchgeführt. Das sind Bewerbungsgespräche, die allerdings nicht länger als 10 Minuten dauern. Ich wurde unter anderem gefragt, wieso ich denn nicht weiter studieren möchte und ob ich mich nicht langweilen würde, wenn ich bei der DFS wieder mit einem Informatikstudium anfange (kleiner Vorblick: nein, Langeweile ist ganz bestimmt nicht aufgekommen 😉 ).

Die zweite Auswahlrunde endete mit dem Versprechen, dass man in den nächsten Tagen einen Anruf erhalten würde, bei dem die Entscheidung über den Verbleib in der DFS mitgeteilt wird. Ich lief über das große Gelände Richtung S-Bahn, weil ich natürlich nach Hause wollte. Ich habe das Gelände noch nicht einmal verlassen, da klingelte auch schon mein Handy und der Ausbildungsleiter teilte mir mit, dass ich es geschafft habe. Mit einem breiten Grinsen habe ich der Stelle zugesagt und  nun schreibe ich hier Blogeinträge, womit ich andere Menschen motivieren möchte, sich zu bewerben.

…ein Schlusswort muss auch sein!

Zum Schluss möchte ich noch einen Satz loswerden – den schreibe ich jetzt nicht, weil ich die DFS auf dem Blog repräsentiere – aber genau das Gleiche sage ich auch in meinem Freundeskreis: Das duale Studium bei der DFS zu absolvieren, war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte und ich bereue keinen Tag, seitdem ich hier bin. Ich bin gespannt, was mich hier noch so erwartet. Und was erwartet euch? Ich werde auf jeden Fall Hochschuleindrücke schildern und auch über meine Praxisprojekte berichten, die ich absolviere.

Bis demnächst!