Hallo zusammen,

ich würde euch gerne darüber erzählen, wie ich letztes Jahr zur DFS gekommen bin; also die Zeit vor meiner Bewerbung, das Bewerbungsverfahren und die Zeit nach meiner Zusage.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich natürlich nicht NUR bei der Deutschen Flugsicherung beworben habe. Als das Abitur bei mir immer näher rückte, machte ich mir intensiv darüber Gedanken, wie es später mal für mich weitergehen soll. Klar war, dass ich unbedingt etwas in Richtung Elektrotechnik, speziell Nachrichten- bzw. Telekommunikationstechnik, machen wollte. Aus dieser Fachrichtung meines Abiturs wollte ich das Bestmögliche machen! Außerdem wollte ich mir nicht nur in der Uni das theoretische Wissen um die Ohren werfen lassen, sondern auch direkt einen praktischen Bezug zu dem Vorlesungsstoff bekommen. Hieß für mich: ein dualer Studiengang in einem Unternehmen, das mir auch noch in naher Zukunft viele Weiterbildungsmöglichkeiten garantieren kann.

Ich suchte also wie wild (und wie es jeder wahrscheinlich anfänglich macht) im Internet nach der Möglichkeit, ein duales Studium in der Nähe meiner Heimat zu beginnen. Lange Rede, kurzer Sinn: Kurz darauf schickte ich mehrere Bewerbungen in ganz Niedersachsen weg. Doch so einfach, wie ich es mir gedacht hatte, ging es nicht. Ich fing an meinen Bewerbungsradius zu vergrößern. Zu diesem Zeitpunkt bin ich schon mehrfach auf die Internetseite der Deutschen Flugsicherung gestoßen, doch ich war noch überzeugt von der Idee, einen Arbeitsplatz in der nahen Umgebung zu finden.

Per Zufall die DFS

Glücklicherweise bekam ich die Chance von meiner Schule, an einer Management-Projektwoche bei mir in der Stadt teilzunehmen. Am Ende dieser Woche stellten sich dann verschiedene Unternehmen bei uns vor. Zufälligerweise war dann auch die Deutsche Flugsicherung dort! Ich hatte ja schon viel über die DFS im Internet gelesen, aber Infos aus erster Hand sind natürlich nochmal etwas anderes. Also hab ich einfach mal nachgefragt, wie es genau mit der aussieht. Mir wurden alle Fragen sofort beantwortet. Bei der DFS hatte ich sofort das Gefühl, dass man sich für mich interessiert und man es mir von Anfang so einfach wie möglich machen will an das Unternehmen heranzutreten. Ich schrieb dann zu Hause meine Bewerbung und verschickte sie gleich los. Dann begann das Warten. Lange Zeit? Ganz und gar nicht! Ich hatte mich bei einigen Fällen zuvor schon gefragt, ob die Bewerbung auf dem Weg vielleicht verloren gegangen ist, weil keine Antwort kam, bei der DFS war ich erleichtert, da hier wenigstens eine Bestätigung über den Eingang der Bewerbung geschickt wurde! Und was soll ich sagen?! Das gab mir direkt wieder das Gefühl, dass man die Bewerber über alles informieren möchte, um es einen einfacher zu machen.

Ein paar Wochen später kam die Einladung zu einem Einstellungstest. Mann, ich hab‘ mich gefreut wie ein Schnitzel! Und dann ging’s los: wie komm‘ ich am besten nach Langen? Natürlich mit dem Zug. Und was man auch nicht bei allen Unternehmen bekommt: mir wurden alle Reisekosten, die durch den Einstellungstest entstanden sind, erstattet! Somit konnte ich mich vollkommen auf den Einstellungstest konzentrieren. Und ich will ich ehrlich sein: das war auch gut so! Ich habe ja vorher schon mehrere Einstellungstests mitgemacht, aber keiner ging so lange, wie der bei der DFS. Aber auch hier war man sehr fair: Es wurden Getränke in den Pausen bereitgestellt und die Tests waren auch machbar 😉

Das Telefon klingelt

Ein paar Wochen später kam wieder ein Brief: Einladung zu einem weiteren Test! Diesmal wurden wir in unserer Teamfähigkeit geprüft. Wie ich später selber lernte: dies ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die man zur DFS mitbringen sollte (woanders sicherlich aber auch nicht verkehrt)! Aber auch hier war die Atmosphäre extrem entspannt. Ich möchte nicht sagen, dass ich nicht aufgeregt war, aber durch den lockeren Umgang untereinander, wurden die Aufgaben, die man uns stellte, erträglicher. Anscheinend half mir das: wieder ein paar Wochen später erhielt ich eine weitere Einladung, aber diesmal zu einem persönlichem Gespräch. Und hier wurde ich komplett positiv überrascht! Ich hatte echt Bammel, da ich schon drei persönliche Gespräche bei anderen Unternehmen hatte und ich wusste, wie so etwas ablaufen kann. Aber die Erfahrung, die ich bei der Deutschen Flugsicherung machen durfte, war eine komplett andere. Zu Beginn wurde ich erst mal gefragt, wie meine Anreise war und wie es mir im Allgemeinen ginge. Natürlich kamen dann auch noch die berühmten Fragen: Warum haben Sie sich für die DFS entschieden? Wo sehen sie sich in ein paar Jahren im Unternehmen? Aber als der Teil gegessen war, wurde es wieder lockerer. Mir wurde gesagt, dass ich in den nächsten Tagen dann eine Antwort bekäme.

Tatsächlich klingelte nach ein paar Tagen das Telefon. Mir wurde der Arbeitsvertrag für das duale Studium angeboten! Geil! Hinterher kam dann noch die Frage, ob ich denn noch Bedenkzeit bräuchte….Hahahaaa, ich hab‘ sofort zugesagt. Wieder ein paar Tage später lag der Arbeitsvertrag in der Post.

Als ich dann das Abitur erfolgreich absolviert habe, kam dann nochmal ein Anruf von der DFS. Und damit hatte ich am wenigsten gerechnet. Ich wurde gefragt, wie es mir geht und ob mein Abitur so lief, wie ich es mir erhofft hatte. Es war ein lockeres Gespräch, als ob ich schon seit ein paar Jährchen im Unternehmen sein würde.

Insgesamt hat man uns den Weg zur DFS sehr erleichtert: nette Personen, die gerne Fragen beantworten, die trotz der Internetseite eventuell noch offen blieben, ein Teamgefühl vom ersten Tag an und eine Kennenlernwoche zu Beginn der Ausbildung mit allen wichtigen Infos für den weiteren Verlauf!

Ich hoffe, ich konnte Euch jetzt einen guten Einblick in das Bewerbungsverfahren geben und eventuelle Fragen zu beantworten 😉

Bis bald!