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DFS

Teambildender Azubi-Ausflug0

Damit sich die Azubis in einWandertag Azubisem Jahrgang besser kennen lernen, findet ein Mal im Jahr ein Teamausflug in Form einer Fahrt oder eines Wandertages statt. Wir machten uns also am 30.05.2014 auf den Weg nach Michelstadt, wo uns eine 12 km lange Wandertour erwartete. Am Anfang waren nicht alle von dieser Idee begeistert, doch es stellte sich schnell heraus, dass in einer großen Gruppe so gut wie alles Spaß macht.

Bevor wir starteten, vereinbarten wir einen Treffpunkt, denn für die ersten fünf Kilometer bekamen wir eine Aufgabe von Frau Zorbach, der Leiterin des Young Talent Managements. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und sollten ca. fünf Minuten über uns und unseren Ausbildungs- oder Studiengang sprechen. Durch diese Übung lernten wir nicht nur persönliche Dinge über unsere Mitazubis kennen, sondern auch Details über den jeweiligen Studiengang. Ich konnte mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich vorstellen, wo der Unterschied zwischen Informatik und Informationssystemtechnik liegt, aber durch diese Übung bekam man einen kleinen Einblick in die verschiedenen Berufsgruppen. »Weiterlesen

Lotsenausbildung: Prüfungswoche – Eine emotionale Rückschau1

Ausbildung Akademie

Sonntag, 15. Dezember 2013

 

Das Ende naht. Anderthalb Jahre – schon vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Aber nur, wenn diese Prüfungswoche gut verläuft. Wird schon schief gehen, ich habe ja den perfekten Ablaufplan: Montag gleich als erstes Donau Low Planner, Dienstag Approach, Mittwoch Würzburg Executive. Donnerstag frei. Teampartner bekommen, mit denen ich immer super arbeiten konnte. Kann doch eigentlich nichts schief gehen. Schlafen will mein Körper mich aber nicht lassen. Die Gedanken kreisen um Flugsicherung, Umzug, Leben in München.

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Ausbildung oder Studium?0

Jeder von uns wird früh oder später in den Genuss der Situation kommen, sich entscheiden zu müssen. Einfache und kleine Entscheidungen wie „Ausgehen oder Couchabend?“, „Duschen oder baden?“, oder „Was ziehe ich an?“ kommen in unserem Alltag sehr häufig vor. Jedoch besteht unser Leben ebenso aus größeren Entscheidungen, die uns Grundsteine für einen neuen Lebensabschnitt legen. Nach dem Schulabschluss stellt sich die Frage: Ausbildung oder Studium?

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Nun stehen wir vor der Wahl, wie unser Bildungsweg verläuft.  Jeder einzelne sollte die Entscheidung individuell treffen. Vor- und Nachteile abwägen.  Was sind die persönlichen Ziele und Wünsche für die Zukunft?

Ich habe mich bewusst für eine Ausbildung entschieden. Zahlreiche Fragen habe ich für mich  beantworten müssen, bis ich letztendlich meine Entscheidung traf. Gar nicht so einfach bei der Vielfalt an Studien- und Ausbildungsgängen. Viele Lehrer haben während des Abiturs immer wieder zu einem Studium appelliert. Doch wieso direkt nach dem Abitur? Macht das Sinn? Sicherlich, wenn feststeht, dass man ein erfolgreicher Rechtsanwalt werden möchte. Oder Arzt. Ein Studium ist hierfür unabdingbar. Für mich jedoch war die Frage nach dem „wo stehe ich in 10 Jahren“ schwierig zu beantworten. Woher sollte ich wissen, dass ein Studium der Erziehungswissenschaften oder der Informatik richtig für mich ist? Was passiert, wenn ich nach einem oder mehreren Semestern abbreche, weil mir der Inhalt des Studiums überhaupt nicht zusagt? Abbrechen war noch nie mein Ding. Mir war wichtig, dass ich vorerst einen Grundstein lege, auf den ich mich zurück berufen kann: eine erfolgreiche Ausbildung abschließen.  Ich möchte Berufserfahrung sammeln, klare Strukturen in meinem Leben haben. Lernen, wie eine Firma funktioniert und arbeitet. Mein theoretisches Wissen, das ich mir in der Berufsschule aneigne, möglichst schnell in der Praxis umsetzen, außerdem die vielfältigen Aufgabengebiete der Firma kennen lernen.

Campus DFS

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Zum Lotsen Schritt für Schritt8

Da ich nun langsam in das letzte Drittel meiner Ausbildung an der Akademie komme, dachte ich, wäre es mal wieder Zeit, für einen Artikel im Blog. Ihr kennt ja den Artikel von Marco, in dem er beschreibt, wie der Arbeitsplatz eines Centerlotsen im Center aussieht. Da lag für mich nahe, dass ich euch zeige, wie die Arbeitsplätze aussehen, an denen wir ausgebildet werden. Das Herzstück der Akademie – die Simulatoren.

Nochmal kurz zur Erinnerung. Unsere Ausbildung teilt sich in 3 Abschnitte auf. Den BASIC- Course, das Rating A und Rating B. Von Stufe zu Stufe steigert sich der praktische Teil am Simulator. War es im BASIC sehr selten, dass wir Simulation hatten, wurde es im Rating A schon mehr und spezifischer.

Im Rating B haben wir dann Früh- und Spätschicht ausschließlich im Simulator.

Bevor ich jetzt auf die Simulatoren eingehe, habe ich noch ein Bild für Euch:

SIM Flugsicherung

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Den Verkehr wollte ich immer regeln. Zuerst auf der Straße, doch nun mach ich’s in der Luft!8

Hallo, mein Name ist Ioannis und ich bin 20 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Griechenland, bin jedoch in Deutschland, im wunderschönen Hessen, aufgewachsen.

Ausbildung zum FluglotsenDer Weg sich für  die Ausbildung zum Fluglotsen zu bewerben, war bei mir etwas verzwickter als bei anderen. Viele wussten von klein auf Sie wollen Fluglotse oder Pilot werden.  Mir war klar, ich will den Verkehr regeln, jedoch sollte der Verkehr am Boden sein, 4 Reifen haben (meistens zumindest) und einen Motor.  In der elften Klasse absolvierte ich mein Praktikum im I. Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium in Mainz-Kastel und war hin und weg davon! Parallel dazu hat mir ein Freund von seiner Bewerbung bei der DFS erzählt und es kristallisierte sich für mich heraus, dass Fluglotse eine (im Nachhinein) bessere Alternative ist.  Gesagt, getan, es gab für mich nur Polizei oder Flugsicherung. Nachdem ich bei der Polizei nicht einmal zur Bewerbung kam, da meine Augen, ohne Sehhilfe, als polizeidienstuntauglich befunden wurden, habe ich mich damit abgefunden und konzentrierte mich voll und ganz auf die Flugsicherung. Weiterhin bestand jedoch die Angst, dass es dort ebenfalls nicht mit meiner Sehleistung reichen könnte. Diese Angst hielt bis zum Medical an, bei welchem mir der Fliegerarzt deutlich kenntlich gemacht hat, dass der augenärztliche Befund die Hürde im Medical sein wird. »Weiterlesen

Vom Wechseln0

Wechseln klingt gern danach, als sei etwas schief gelaufen, als drücke der alte Schuh und als sei die Gesinnung eine Andere geworden, immer auch mit dunklem Schimmer im Abgang.

Als mein Chef mich ansprach, da sollte nichts aufwirbeln, weil nichts ganz sicher und die Verhandlungen noch nicht durch waren. Nachteile durch voreiligen Informationsfluss wollte man vermeiden. »Weiterlesen

Was ist eigentlich dieses Rating B?1

Servus alle zusammen!

Flugischerung SimulatorHier in den Blogeinträgen geistern ja doch hin und wieder Abkürzungen und Begriffe rum, die zwar für Insider vollkommen klar sind, für Außenstehende allerdings überhaupt keinen Sinn machen.

Tristan hatte euch ja vor längerer Zeit ziemlich ausführlich in das Rating A und unsere Simulationssektoren reinschnuppern lassen, jetzt möchte ich euch einfach mal zeigen, was denn dieses Rating B so ist.

Das Rating B ist eine (fast) reine Praxisphase – wir sitzen also im Simulator und machen eine Übung nach der anderen. Ja, das war an manchen Tagen im Rating A auch schon so, aber es gibt doch einige wirklich große Unterschiede. »Weiterlesen

Wie funktioniert Flugsicherung aus technischer Sicht? Teil 1 – Radarabdeckung3

Dabei werde ich die Themen Radarabdeckung, Navigationsanlagen, Ausfallsicherheit und Sprechfunk behandeln.

Marco hat euch in seinem Video erklärt, wie genau Flugsicherung aus Fluglotsensicht funktioniert. Er beschreibt, wie das Flugzeug von Klaus bei Tim und Gaby auf dem Radarschirm zu sehen ist. Doch was passiert eigentlich, bis das Flugzeug tatsächlich dargestellt werden kann? Dazu arbeiten die circa 1.000 TechnikerInnen und IngenieurInnen, die zweitgrößte Berufsgruppe innerhalb der DFS, Hand in Hand.

Wenn ein Flugzeug in den von der DFS kontrollierten Luftraum einfliegt, wird es meist von mehreren Radaranlagen erfasst. Radaranlagen funktionieren wie folgt: Ein elektromagnetisches Signal (vergleichbar mit den Signalen von Handy oder Radio) wird von einer von der DFS betriebenen Radaranlage in eine bestimmte Richtung des Himmels gesendet. An einem Flugzeug wird dieses Signal zur Radaranlage zurück reflektiert.  »Weiterlesen

Praxiseinsatz: Dokumentation ist das A und O!0

Hallo zusammen,

lang ist es her, dass ich den letzten Eintrag verfasst habe. Aber ich war in der Prüfungsphase und hatte alle Hände voll zu tun, mich auf die Klausuren vorzubereiten.

Aber jetzt sind die ersten zwei Wochen der insgesamt dreiwöchigen Prüfungsphase rum- wobei eine Woche noch nach den Semesterferien für Prüfungen verplant ist.

Ich befinde mich derzeit in meiner Abteilung für den Sommereinsatz 2013 und ich wollte die Chance ergreifen, meine ersten Eindrücke des neuen Bereiches mal für euch festzuhalten. »Weiterlesen

Lotsenausbildung im “Zeitraffer”0

Es ist wirklich so, die Zeit hier in Langen während der Lotsenausbildung rast einfach wahnsinnig durch die vielen Ereignisse.

Seit 25 Jahren besteht nun die Akademie und dient der Aus- und Weiterbildung von Fluglotsen sowie der Ausbildung von Personal des DWD und auch Fortbildungen von Lotsen aus andern Ländern. Wenn man hier ankommt, fällt einem auch direkt der internationale Charakter auf. Es wird viel Englisch gesprochen und in letzter Zeit ist man immer mal kroatischen Lotsen über den Weg gelaufen, die hier eine Weiterbildung machen.

Ich gehöre also zum Kurs FVK 231. »Weiterlesen