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DFS

Wo soll es in der Zukunft hingehen?! –Bewerbungsgepräche völlig neu entdecken0

Duale Studenten bewerben sichHallo zusammen,

mein letzter Blogeintrag liegt nun schon ein Weilchen zurück und ich hoffe, ihr könnt euch immer noch an mich erinnern?!
Ich wollte euch mal einen neuen Einblick in meine jetzige Situation als dualer Student in diesem Blogeintrag geben.
Nun ist schon einige Zeit vergangen und der Alltag der Semesterzeiten hatte mich eingeholt.
So habe ich seit September letzten Jahres weitere zwei Semester erfolgreich beendet und befinde mich nun mitten in meiner Vertiefung Nachrichtentechnik.
Aber ich möchte gar nicht so viel wieder über die Hochschule quatschen, sondern mehr über die kommende Zeit. Die wird nämlich sehr interessant und meine spätere berufliche Laufbahn prägen.
Da ich mit einem Bein schon so gut wie in der Bachelorarbeit stehe (ich kümmere mich gerade mit meinem Ausbildungsteam um eine Arbeit), geht ganz nebenbei auch schon die interessante Suche nach einer Übernahmestelle los. »Weiterlesen

14 Tage Faszination – Flugsicherung hautnah0

Hey, mein Name ist Jessica. Ich bin 17 Jahre alt, komme aus Aachen und mache nächstes Jahr mein Abitur. Was ich so alles bei meinem Praktikum bei der DFS erlebt habe, könnt ihr hier mitlesen. Was den Einstieg trotz intensiver Vorabrecherchen meinerseits nicht gerade erleichterte: Bei der DFS wird grundsätzlich alles abgekürzt. Auch was schon abgekürzt ist, wird nochmal abgekürzt. In der Regel auf drei Buchstaben. Jede Abkürzung hat in jedem Bereich dann nochmal fünf verschiedene Bedeutungen. Also rate ich allen, die nicht so auf Abkürzungen stehen, diesen Blogeintrag nicht zu lesen :D Aber bevor ich hier nur drum herum rede… fang ich lieber mal direkt mitten drin an zu erzählen:

Der Schwerpunkt während meiner ersten Praktikumswoche lag in einem Rundumblick der technischen Bereiche. Und Technik gibt es bei der DFS viel. Das Hauptsystem mit dem die DFS momentan arbeitet heißt P1 ATCAS . Dieses ist in verschiedene Teilsysteme gegliedert. Dazu gehört zum Beispiel der Controller Working Place (CWP), die Kopplung von Radar- und Flugplandaten und Flugplandatenverarbeitung sowie Test- und Entwicklungsumgebungen. Grob gesagt funktioniert dieses so, dass Radardaten und Flugplandaten zusammen gepackt und anschließend dargestellt werden. Im Betrieb gibt es nichts, was nicht vorher mehrere male getestet wurde. Systeme für die Sicherheit in den Lufträumen von Deutschland werden ständig weiter entwickelt und optimiert. Beim Einsatz darf nichts mehr schief laufen und darum werden Softwaretests von Lotsen, ITlern und Technikern durchgeführt. Dafür benötigt man Test- und Referenzsysteme, mit welchen man im Vorfeld arbeit. Damit auch bei einem Ausfall des Systems gearbeitet werden kann, gibt es umfangreiche Fall-Back-Systeme. Für die Fluglagedarstellung ist das eine DFS-interne Entwicklung, welche den Namen Phoenix trägt. Generell sind alle Komponenten der Systeme und Netzwerke doppelt ausgelegt. Das kann man sich ungefähr so vorstellen, dass es zwei Netzteile, zwei Lüfter, zwei Leitungen, zwei Steckerleisten, … und so weiter gibt. So gibt es auch mehrere Gestellräume, die sich im Technikzentrum der Kontrollzentrale in Langen befinden. Es wird zwischen Betrieb (Lotsen im Center) und Technik für die Niederlassung in Langen unterschieden. Und genau in diesem technischen Bereich findet man sich im Technikzentrum wieder. Im Service Level 1 befinden sich die bereits angesprochenen Gestellräume der DFS. Dort stehen sozusagen große Computer, auf welche das System aufgespielt ist. Alles redundant, damit eine Ausfallsicherheit gewährleistet werden kann. Des Weiteren gibt es ein Testraum. Dieser sieht grundlegend aus wie Lotsenarbeitsplätze, um neue Systeme oder Softwareänderungen ausgiebig zu testen.

Technik bei der Flugsicherung  Technik bei der Flugsicherung »Weiterlesen

Weltmeisterliche Atmosphäre bei der Absolventenfeier der Studenten und Azubis0

Absolventenfeier Studenten So kurz nach der WM kam auch bei unserer diesjährigen Absolventenfeier der Studenten und Azubis eine Art weltmeisterliche Stimmung auf. Grund zum Jubeln gab es ohnehin, im feierlichen Rahmen wurden Zeugnisse für die Absolventen und begrüßende Worte für den neuen Jahrgang verteilt. Eine starke Teamleistung! Und für mich eine ganz ungewohnte, aber besondere Veranstaltung. Aber lest selbst. »Weiterlesen

Teambildender Azubi-Ausflug0

Damit sich die Azubis in einWandertag Azubisem Jahrgang besser kennen lernen, findet ein Mal im Jahr ein Teamausflug in Form einer Fahrt oder eines Wandertages statt. Wir machten uns also am 30.05.2014 auf den Weg nach Michelstadt, wo uns eine 12 km lange Wandertour erwartete. Am Anfang waren nicht alle von dieser Idee begeistert, doch es stellte sich schnell heraus, dass in einer großen Gruppe so gut wie alles Spaß macht.

Bevor wir starteten, vereinbarten wir einen Treffpunkt, denn für die ersten fünf Kilometer bekamen wir eine Aufgabe von Frau Zorbach, der Leiterin des Young Talent Managements. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und sollten ca. fünf Minuten über uns und unseren Ausbildungs- oder Studiengang sprechen. Durch diese Übung lernten wir nicht nur persönliche Dinge über unsere Mitazubis kennen, sondern auch Details über den jeweiligen Studiengang. Ich konnte mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich vorstellen, wo der Unterschied zwischen Informatik und Informationssystemtechnik liegt, aber durch diese Übung bekam man einen kleinen Einblick in die verschiedenen Berufsgruppen. »Weiterlesen

Lotsenausbildung: Prüfungswoche – Eine emotionale Rückschau1

Ausbildung Akademie

Sonntag, 15. Dezember 2013

 

Das Ende naht. Anderthalb Jahre – schon vorbei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Aber nur, wenn diese Prüfungswoche gut verläuft. Wird schon schief gehen, ich habe ja den perfekten Ablaufplan: Montag gleich als erstes Donau Low Planner, Dienstag Approach, Mittwoch Würzburg Executive. Donnerstag frei. Teampartner bekommen, mit denen ich immer super arbeiten konnte. Kann doch eigentlich nichts schief gehen. Schlafen will mein Körper mich aber nicht lassen. Die Gedanken kreisen um Flugsicherung, Umzug, Leben in München.

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Ausbildung oder Studium?0

Jeder von uns wird früh oder später in den Genuss der Situation kommen, sich entscheiden zu müssen. Einfache und kleine Entscheidungen wie „Ausgehen oder Couchabend?“, „Duschen oder baden?“, oder „Was ziehe ich an?“ kommen in unserem Alltag sehr häufig vor. Jedoch besteht unser Leben ebenso aus größeren Entscheidungen, die uns Grundsteine für einen neuen Lebensabschnitt legen. Nach dem Schulabschluss stellt sich die Frage: Ausbildung oder Studium?

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Nun stehen wir vor der Wahl, wie unser Bildungsweg verläuft.  Jeder einzelne sollte die Entscheidung individuell treffen. Vor- und Nachteile abwägen.  Was sind die persönlichen Ziele und Wünsche für die Zukunft?

Ich habe mich bewusst für eine Ausbildung entschieden. Zahlreiche Fragen habe ich für mich  beantworten müssen, bis ich letztendlich meine Entscheidung traf. Gar nicht so einfach bei der Vielfalt an Studien- und Ausbildungsgängen. Viele Lehrer haben während des Abiturs immer wieder zu einem Studium appelliert. Doch wieso direkt nach dem Abitur? Macht das Sinn? Sicherlich, wenn feststeht, dass man ein erfolgreicher Rechtsanwalt werden möchte. Oder Arzt. Ein Studium ist hierfür unabdingbar. Für mich jedoch war die Frage nach dem „wo stehe ich in 10 Jahren“ schwierig zu beantworten. Woher sollte ich wissen, dass ein Studium der Erziehungswissenschaften oder der Informatik richtig für mich ist? Was passiert, wenn ich nach einem oder mehreren Semestern abbreche, weil mir der Inhalt des Studiums überhaupt nicht zusagt? Abbrechen war noch nie mein Ding. Mir war wichtig, dass ich vorerst einen Grundstein lege, auf den ich mich zurück berufen kann: eine erfolgreiche Ausbildung abschließen.  Ich möchte Berufserfahrung sammeln, klare Strukturen in meinem Leben haben. Lernen, wie eine Firma funktioniert und arbeitet. Mein theoretisches Wissen, das ich mir in der Berufsschule aneigne, möglichst schnell in der Praxis umsetzen, außerdem die vielfältigen Aufgabengebiete der Firma kennen lernen.

Campus DFS

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Zum Lotsen Schritt für Schritt8

Da ich nun langsam in das letzte Drittel meiner Ausbildung an der Akademie komme, dachte ich, wäre es mal wieder Zeit, für einen Artikel im Blog. Ihr kennt ja den Artikel von Marco, in dem er beschreibt, wie der Arbeitsplatz eines Centerlotsen im Center aussieht. Da lag für mich nahe, dass ich euch zeige, wie die Arbeitsplätze aussehen, an denen wir ausgebildet werden. Das Herzstück der Akademie – die Simulatoren.

Nochmal kurz zur Erinnerung. Unsere Ausbildung teilt sich in 3 Abschnitte auf. Den BASIC- Course, das Rating A und Rating B. Von Stufe zu Stufe steigert sich der praktische Teil am Simulator. War es im BASIC sehr selten, dass wir Simulation hatten, wurde es im Rating A schon mehr und spezifischer.

Im Rating B haben wir dann Früh- und Spätschicht ausschließlich im Simulator.

Bevor ich jetzt auf die Simulatoren eingehe, habe ich noch ein Bild für Euch:

SIM Flugsicherung

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Den Verkehr wollte ich immer regeln. Zuerst auf der Straße, doch nun mach ich’s in der Luft!8

Hallo, mein Name ist Ioannis und ich bin 20 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Griechenland, bin jedoch in Deutschland, im wunderschönen Hessen, aufgewachsen.

Ausbildung zum FluglotsenDer Weg sich für  die Ausbildung zum Fluglotsen zu bewerben, war bei mir etwas verzwickter als bei anderen. Viele wussten von klein auf Sie wollen Fluglotse oder Pilot werden.  Mir war klar, ich will den Verkehr regeln, jedoch sollte der Verkehr am Boden sein, 4 Reifen haben (meistens zumindest) und einen Motor.  In der elften Klasse absolvierte ich mein Praktikum im I. Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium in Mainz-Kastel und war hin und weg davon! Parallel dazu hat mir ein Freund von seiner Bewerbung bei der DFS erzählt und es kristallisierte sich für mich heraus, dass Fluglotse eine (im Nachhinein) bessere Alternative ist.  Gesagt, getan, es gab für mich nur Polizei oder Flugsicherung. Nachdem ich bei der Polizei nicht einmal zur Bewerbung kam, da meine Augen, ohne Sehhilfe, als polizeidienstuntauglich befunden wurden, habe ich mich damit abgefunden und konzentrierte mich voll und ganz auf die Flugsicherung. Weiterhin bestand jedoch die Angst, dass es dort ebenfalls nicht mit meiner Sehleistung reichen könnte. Diese Angst hielt bis zum Medical an, bei welchem mir der Fliegerarzt deutlich kenntlich gemacht hat, dass der augenärztliche Befund die Hürde im Medical sein wird. »Weiterlesen

Vom Wechseln0

Wechseln klingt gern danach, als sei etwas schief gelaufen, als drücke der alte Schuh und als sei die Gesinnung eine Andere geworden, immer auch mit dunklem Schimmer im Abgang.

Als mein Chef mich ansprach, da sollte nichts aufwirbeln, weil nichts ganz sicher und die Verhandlungen noch nicht durch waren. Nachteile durch voreiligen Informationsfluss wollte man vermeiden. »Weiterlesen

Was ist eigentlich dieses Rating B?1

Servus alle zusammen!

Flugischerung SimulatorHier in den Blogeinträgen geistern ja doch hin und wieder Abkürzungen und Begriffe rum, die zwar für Insider vollkommen klar sind, für Außenstehende allerdings überhaupt keinen Sinn machen.

Tristan hatte euch ja vor längerer Zeit ziemlich ausführlich in das Rating A und unsere Simulationssektoren reinschnuppern lassen, jetzt möchte ich euch einfach mal zeigen, was denn dieses Rating B so ist.

Das Rating B ist eine (fast) reine Praxisphase – wir sitzen also im Simulator und machen eine Übung nach der anderen. Ja, das war an manchen Tagen im Rating A auch schon so, aber es gibt doch einige wirklich große Unterschiede. »Weiterlesen